Herzlich Willkommen auf den Seiten des Vereins "Kirmesgesellschaften Wachsenburggemeinde"

Der Verein Kirmesgesellschaften Wachsenburggemeinde wurde am 02. Dezember 2006 gegründet.

Der Verein setzt sich aus der Kirmesgesellschaft Haarhausen und Holzhausen zusammen.

Der Verein wurde zum Zweck der Pflege und Förderung des heimatlichen Volksbrauchtums, sowie für die Durchführung von kulturelle Veranstaltungen für Bewohner der Wachsenburggemeinde, und für die evtl. Austragung eines traditionellen Thüringer Landeskirmesburschentreffen gegründet.
Ein weiteres Ziel ist die Pflege eines engen freundschaftlichen Bandes zu ihren Mitgliedern und allen Bürgern der Gemeinde, sowie die Pflege der Beziehungen zu den anderen Ortsvereinen. Um die gesetzten Ziele besser umsetzten zu können haben sich die drei Kirmesgesellschaften zusammen geschlossen und den Verein Kirmesgesellschaften Wachsenburggmeinde gegründet.

Kinderkirmes in Thüringen 2009 * Kinderkirmes Thüringen 2010 * Kinderkirmes Thüringen 2011

Historisches:

Auch heute noch, wo die landwirtschaftliche Arbeit längst nicht mehr durch menschliche Kaft und Ausdauer geleistet werden muss, gelten doch immer noch in erheblichem Umfang alte Regeln und Bräuche der ländlichen Feste.
Obwohl wenig über Ursprung und Herkunft bekannt ist, hält man immernoch an diesen Bräuchen fest. Fast in jedem Dorf wird auch heute noch, manchmal mit irgendeinem Zusatznamen ergänzt, eine Kirmes gefeiert. Diese Kirmessen aber sind die altheidnischen Erntefeste und haben mit der ihnen oft unterlegten "Kirchenweihe" überhaupt nichts zu tun. Die Kirmes begann seltsamerweise ursprünglich immer am Donnerstag (der Name wurde von der altgermanischen Gottheit 'Donar' -Thor- abgeleitet, der u.a. als Pfleger und Hüter des Ackerbaus und der Viehzucht galt) und endete am Sonnabend. Sie wurde "begraben". Dieses Begräbnis lässt ganz deutlich seine heidnische Herkunft erkennen. Da wurde ein junger Bursche als 'Popanz' (Schreckgespenst, Strohpuppe) verkleidet, das heisst, er wurde mit Erbsenstroh umwickelt, man gab ihm einen Besen in die Hand, der am Ende verbrannt wurde, und unter Begleitung von Trauermusik geleiteten ihn die Burschen zur sogentannten Begräbnisstätte. Dass man dem Popanz die Gestalt eines Bären gab, hatte einen längst vergessenen Sinn. Der Bär musste dazu mit einem mächtigen Stock in den Händen aufrecht gehen, denn er war das Symbol einer Gottheit. Freilich weiss niemand mehr, dass er nichts anderes darstellt als das Sinnbild des Gottes, der den Winter mit dem Sommer austreibt. Erbsenstroh und der brennende Besen sind Symbole des Gewittergottes 'Donar' - des Hagels und des Blitzes.

1225 Jahre - Haarhausen · Holzhausen · Bittstädt

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